Gewitterwarnung: Großbritannien — wann und wo ein Gewitter kommt
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- Gewitterwarnungen in Kroatien — erreichen sie Urlauber und wo schützt man sich
- Plötzliche Gewitter und Starkregen in Frankreich — die am stärksten betroffenen Regionen
- Gewitter in Frankreich: Paris, Marseille, Nizza und der Blitzschutz
- Wann endet das Gewitter in Österreich — Dauer und Entwarnung
Aktuelle Gewitterlage in Großbritannien
Die Karte unten zeigt Niederschlags- und Blitzradar nahezu in Echtzeit. Gewitter entwickeln sich in Großbritannien oft schneller und weniger vorhersehbar als auf dem Festland — in instabilen Wetterlagen lohnt es sich, das Radar öfter als einmal täglich zu prüfen.
Gewitterradar — Großbritannien
Standardmäßig siehst du den Niederschlagsradar zusammen mit Echtzeit-Blitzen — das ist eine kombinierte Windy-Ebene. Wechsle zu Wind oder zur Warnungs-Ebene, um zu sehen, ob für diese Region eine amtliche Warnung gilt.
Um zu prüfen, um welche Uhrzeit eine Gewitterzelle eine bestimmte Stadt erreicht, nutze das Gewitter-Tool dieser Seite — es funktioniert für jeden Ort in Europa, auch britische.
Warum britische Gewitter schwer vorherzusagen sind
Das Klima Großbritanniens wird stark vom umgebenden Meer geprägt — dieselbe atlantische Luft, die den Inseln milde, regnerische Sommer bringt, begrenzt auch die klassische "trockene" Konvektion, die kontinentale Gewitter antreibt. Die heftigsten Gewitter in UK entstehen meist im Sommer, wenn warme, feuchte Luft vom europäischen Festland einströmt (die sogenannte "Plume" — eine Zunge heißer Luft aus Frankreich oder den Benelux-Ländern) und auf kühlere atlantische Luftmassen über den Inseln trifft.
Am anfälligsten für heftige Gewitter ist der Südosten Englands — London, Kent, East Anglia — gerade wegen der Nähe zum Festland und der Anfälligkeit für den Zustrom warmer Luft. Schottland und Nordengland haben meist ein ruhigeres, atlantischeres Wettermuster mit weniger Gewittertagen im Jahr.
In Großbritannien kommen auch Tornados vor — selten stark, aber das Land hat eine der höchsten Tornadohäufigkeiten pro Quadratkilometer in Europa, überwiegend schwache, kurzlebige Wirbel im Zusammenhang mit Gewitterfronten.
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Ein Gewitter entsteht, wenn warme, feuchte Luft am Boden schnell aufsteigt und auf deutlich kältere Luft in größerer Höhe trifft. Diese Bewegung (Konvektion) bildet eine Gewitterwolke (Cumulonimbus) — manchmal mehr als zehn Kilometer hoch. Darin stoßen Wassertropfen und Eiskristalle zusammen und laden sich elektrisch auf, was sich schließlich als Blitz entlädt.
Für ein Gewitter braucht man drei Dinge gleichzeitig: Feuchtigkeit in den unteren Luftschichten, Instabilität (großer Temperaturunterschied zwischen Boden und Höhe) und einen Auslöser für den Aufstieg — eine Wetterfront, stark erhitzten Boden an einem heißen Tag, oder Gebirge, das die Luft nach oben zwingt.
Wie man die Stärke des Gewittersignals liest
Wettermodelle (wie das hier verwendete ICON-D2) "sehen" Blitze nicht direkt — sie berechnen einen Blitzpotenzial-Index (LPI) aus der Physik der Wolke: wie viel Eis und unterkühltes Wasser aufsteigt, wie stark der Aufwind ist. Dazu kommen Niederschlag und konvektive Energie (CAPE) — zusammen ergibt das einen Index von 0–100 %.
- 0–20 % — ruhig, kein reales Gewittersignal.
- 20–30 % — schwaches Signal, vereinzelter Schauer möglich, Gewitter unwahrscheinlich.
- 30–45 % — reale Gewitterchance, Entwicklung im Blick behalten.
- 45 %+ — starkes Signal, Gewitter mit hoher Blitzwahrscheinlichkeit.
Das ist eine Modellprognose, kein Radarbild — sie zeigt, was das Modell für die nächsten Stunden erwartet, nicht was jetzt gerade passiert. Für die aktuelle Lage immer zusätzlich den Radar (z. B. im Gewittermodul dieser Seite) und amtliche Warnungen prüfen.
Wind und Wetter — Europa
Windrichtung und Windstärke entscheiden, wohin sich das Feuer bewegt. Wechseln Sie die Ebene zu Temperatur oder Luftfeuchte, um die Gefahr einzuschätzen.
Starker Wind, über 35 °C und Luftfeuchte unter 30% sind die Bedingungen, unter denen sich Feuer am schnellsten ausbreitet.
Met-Office-Warnungen
Wetterwarnungen — Großbritannien
Diese Seite zeigt eine Modellprognose und ersetzt keine amtlichen Warnungen. Wenn Met Office eine Warnung für deine Region herausgegeben hat, ist diese maßgeblich — nicht unsere Prognose.
Warnungen prüfen: Met Office ↗ · MeteoAlarm — Warnungen für ganz Europa ↗
Das Met Office nutzt drei Warnfarben: Gelb (sei dir bewusst), Orange (sei vorbereitet) und Rot (handle — Lebensgefahr oder erhebliche Störungen). Für Gewitter werden "thunderstorm warnings" meist kurz vor dem Ereignis ausgegeben, manchmal nur wenige Stunden im Voraus — britische Konvektion entwickelt sich schnell und lokal.
Was tun, wenn das Gewitter schon nah ist
Britische Gewitter sind oft kurz, aber die intensiven Niederschläge in kurzer Zeit verursachen regelmäßig lokale Überflutungen — besonders in Städten mit alter Kanalisation wie London. Bist du zu Fuß in der Stadt während eines Gewitterschauers:
- Meide überflutete Unterführungen und Senken — der Wasserstand kann sehr schnell steigen.
- Such Schutz in einem soliden Gebäude, nicht unter einem Bushaltestellendach.
- Bist du während des Gewitters in der Londoner U-Bahn — das ist einer der sichereren Orte, prüfe aber TfL-Mitteilungen zu möglichen Störungen.
Einen vollständigen, allgemeinen Ratgeber zum Verhalten bei Gewitter haben wir in einem eigenen Artikel beschrieben.
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